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Palliative Care im Wallis Unterstützung in Ihrer Nähe

Palliative Wallis informiert Sie und zeigt Ihnen den Weg. Für kranke Menschen, Angehörige, Fachpersonen und Freiwillige. Wir sind für Sie da.

Entdecken

Palliative Care hilft, mit einer schweren Krankheit gut zu leben. Sie lindert Schmerzen, unterstützt Angehörige und achtet die Wünsche jedes Menschen. Palliative Wallis macht diese Angebote bekannt und zeigt Ihnen den Weg zu den richtigen Ansprechpersonen, im ganzen Wallis.

Ein Bereich für jede Situation

Diese Website richtet sich an drei Zielgruppen. Wählen Sie den Bereich, der zu Ihnen passt. Dort finden Sie klare Informationen und nützliche Adressen.

  • Betroffene und Angehörige

    Eine schwere Krankheit betrifft Sie oder einen nahestehenden Menschen. Hier finden Sie klare Informationen, Adressen und Unterstützung.

  • Fachpersonen

    Sie begleiten Menschen in palliativen Situationen. Hier finden Sie Arbeitshilfen, Weiterbildungen und Fachinformationen für Ihren Berufsalltag.

  • Freiwillige

    Sie möchten Zeit schenken und für andere da sein. Erfahren Sie, wie Sie sich engagieren und Ihren Platz an unserer Seite finden.

Palliative Care: Unterstützung auf dem ganzen Weg

Palliative Care ist für Menschen jeden Alters da, die mit einer schweren Krankheit leben. Das Ziel ist, dass Sie jeden Tag so gut wie möglich leben können.

  1. Begleitung von Anfang an

    Palliative Care kann früh beginnen, manchmal Jahre vor dem Lebensende. Sie ergänzt die anderen Behandlungen.

  2. Linderung für den Körper

    Schmerzen, Übelkeit, Kurzatmigkeit oder Müdigkeit lassen sich lindern. Das Team findet mit Ihnen heraus, was Ihnen guttut.

  3. Halt für die Seele

    Sorgen, Traurigkeit und die grossen Fragen des Lebens haben ihren Platz. Fachpersonen und ausgebildete Freiwillige hören Ihnen zu und unterstützen Sie.

  4. Respekt vor Ihrer Wahl

    Ihre Wünsche und Pläne zählen. Gemeinsam mit dem Team wählen Sie die Betreuung, die zu Ihnen passt. Zu Hause, im Spital oder im Pflegeheim.

  5. Unterstützung für Angehörige

    Ihre Angehörigen erhalten Hilfe und Momente der Entlastung. Diese Begleitung dauert bis zum Schluss und geht auch in der Zeit der Trauer weiter.

Hilfe in Ihrer Nähe finden

Vertrauenswürdige Partner begleiten kranke Menschen und ihre Angehörigen im ganzen Wallis. Wählen Sie Ihre Region und dann einen Ort auf der Karte.

  • Spezialisierte Palliative Care
  • Freiwillige
  • Unterstützung und Beratung

Unsere nächsten Termine

Hier finden Sie die Treffen und Kurse der nächsten Monate im Wallis. Die meisten sind für alle offen und kostenlos.

Agenda

  1. 19.00–20.30 Uhr

    Café mortel

    Ein geselliges Treffen, um über das Leben, den Tod und die Trauer zu sprechen. Sie können Ihre Geschichte erzählen oder einfach zuhören.

    Sitten
    • Für alle offen
    • Eintritt frei
    • Auf Französisch
  2. 18.00–22.00 Uhr

    Kurs «Letzte Hilfe»

    Das Lebensende verstehen und lernen, für einen nahestehenden Menschen da zu sein. Kursleiterinnen aus der Palliative Care führen durch den Kurs.

    Brig
    • Für alle offen
    • Kostenlos
  3. 18.00–22.00 Uhr

    Kurs «Zu Hause sterben»

    Sie bereiten eine Begleitung zu Hause vor, gemeinsam mit der kranken Person, ihren Angehörigen und den Fachpersonen. Besuchen Sie zuerst den Kurs «Letzte Hilfe».

    Siders
    • Für alle offen
    • Kostenlos
    • Auf Französisch
  4. 13.30–17.00 Uhr

    Nachmittag für Fachpersonen

    Ein Austausch über die frühzeitige Identifikation palliativer Bedürfnisse. Für Pflegende und weitere Fachpersonen aus dem Walliser Netzwerk.

    Visp
    • Fachpersonen
    • Anmeldung erforderlich
    • Auf Deutsch und Französisch

Ihre Fragen, unsere Antworten

Hier finden Sie die Fragen, die uns am häufigsten gestellt werden. Wir antworten in einfachen Worten.

  • Palliative Care beginnt oft viel früher. Manchmal schon bei der Diagnose und Jahre vor dem Lebensende. Sie ist für Menschen jeden Alters da, die mit einer schweren Krankheit leben. Das gilt bei Krebs und auch bei Krankheiten von Herz, Lunge, Nieren oder Nervensystem.

  • Sie können Ihre Behandlungen weiterführen. Palliative Care ergänzt sie. Sie lindert Beschwerden und sorgt für mehr Wohlbefinden. Gemeinsam mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt wählen Sie die Behandlungen, die für Sie sinnvoll sind. Sie dürfen auch auf eine Behandlung verzichten, die Sie zu stark belastet.

  • Sprechen Sie zuerst mit Ihrer Hausärztin oder Ihrem Hausarzt. Die Hausarztpraxis organisiert die Pflege mit dem Team, das Sie zu Hause, im Pflegeheim oder im Spital betreut. Wird die Situation schwieriger, kann der mobile Palliativdienst beigezogen werden. Er kommt zu Ihnen ans Bett oder empfängt Sie in Brig und in Martigny. Unser Verzeichnis zeigt Ihnen auch die Angebote in Ihrer Nähe.

  • Ja, in vielen Fällen. Ihre Ärztin oder Ihr Arzt und ein Spitex-Team begleiten Sie. Freiwillige können zusätzlich kommen und Ihre Angehörigen entlasten. Erstellen Sie mit dem Team einen einfachen Plan. Darin steht, wen Sie bei Problemen anrufen und was Sie dann tun. Ein Aufenthalt im Spital oder im Pflegeheim bleibt jederzeit möglich.

  • Die Grundversicherung der Krankenkasse übernimmt die Kosten für ärztlich verordnete Pflege und Behandlungen. Franchise und Selbstbehalt gelten wie bei anderen Behandlungen. Gewisse Hilfen bezahlen Sie selbst, zum Beispiel die Haushaltshilfe. Eine Zusatzversicherung kann einen Teil davon übernehmen. Ihre Krankenkasse gibt Ihnen gerne Auskunft.

  • Auch Ihr eigenes Wohl zählt. Sprechen Sie mit dem Betreuungsteam über Ihre Müdigkeit. Es sucht mit Ihnen nach Lösungen. Freiwillige können Sie für einige Stunden ablösen. Verschiedene Organisationen bieten ein offenes Ohr, Beratung und Zeit zum Durchatmen. Mehr zur Unterstützung für betreuende Angehörige.

  • Schreiben Sie eine Patientenverfügung. Darin halten Sie fest, welche Behandlungen Sie wünschen. Sie gibt dem Behandlungsteam und Ihren Angehörigen Orientierung, falls Sie sich eines Tages schwer äussern können. Sie können darin auch eine Vertrauensperson bestimmen, die für Sie spricht. Ihre Ärztin, Ihr Arzt oder eine nahestehende Person kann Ihnen dabei helfen. Alles zur Patientenverfügung.

Haben Sie noch eine Frage? Rufen Sie uns an: 079 693 42 92. Hinterlassen Sie eine Nachricht und wir rufen Sie zurück.

Alle Fragen

Geschichten aus dem Leben

Kranke Menschen, Angehörige, Freiwillige und Fachpersonen erzählen, was sie erlebt haben.

  • Ein älterer Mann mit Hut sitzt in seinem Garten unter Birken. Ein Spiegel im Gras zeigt die Frau, die ihn begleitet.

    Marcel, 81 Jahre (fiktiv)Zu Hause begleitet

    «Ich lebe daheim, in meinem Garten.Ich geniesse jeden Morgen.»

    Erfahrungsbericht lesen: Marcel, 81 Jahre (fiktiv)
  • Eine Frau sitzt vor einer Chaletwand und hält das Porträt ihres Vaters an sich. Ein Spiegel im Regal zeigt eine Pflegefachfrau.

    Sandrine (fiktiv)Betreuende Angehörige

    «Papa durfte zu Hause sterben.Das Team war bis zuletzt da.»

  • Eine Mutter und ihre drei Kinder mit ihrem Hund im Garten, vor den Bergen. Ein Spiegel im Gras zeigt eine Frau in weisser Bluse.

    Familie Rey (fiktiv)Eine Mutter und ihre drei Kinder

    «Die Kinder konnten Abschied nehmen.Wir gehen gemeinsam weiter.»

  • Ein Paar auf seinem Balkon. Sie steht, er sitzt in einem Sessel. Ein Spiegel am Boden zeigt eine Pflegefachfrau.

    Monique und Pierre (fiktiv)Zu Hause begleitet

    «Pierre wollte zu Hause bleiben.Mit dem Team war das möglich.»

  • Eine lächelnde Frau hinter einer Lorbeerhecke, mit einem Spiegel im Arm.

    Claire (fiktiv)Freiwillige

    «Ich höre zu und halte eine Hand.Diese Momente bedeuten mir viel.»

  • Eine ältere Frau sitzt auf einer Bank und schaut auf das Dorf und die Berge. Man sieht sie von hinten. Ein Spiegel neben ihr zeigt eine Person, die sie begleitet.

    Jeanne, 76 Jahre (fiktiv)An der Seite ihres Mannes

    «Auf dieser Bank denke ich an ihn.Auch in der Trauer war jemand da.»

  • Zwei Schwestern halten sich unter einem grossen Baum an der Hand. Ihre Mutter steht hinter ihnen am Stamm.

    Léa und ihre Familie (fiktiv)Abschied von Grossmama

    «Wir hatten noch Zeit mit Grossmama.Zum Lachen und zum Abschiednehmen.»

  • Eine Pflegefachfrau und ein Pflegefachmann sitzen mit ihrem Hund auf einem Sofa.

    Anne und Marc (fiktiv)Pflegefachpersonen in der Palliative Care

    «Jeder Mensch hat seine Geschichte.Wir nehmen uns Zeit zum Zuhören.»

Bleiben wir in Kontakt

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